NEU: Coronavirus und Gesellschaft

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Das neue Coronavirus hat uns fest im Griff und beeinflusst aktuell fast alle Lebensbereiche. Deswegen sind nicht nur Studien zu den Fallzahlen und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Virus wichtig, sondern ist es nötig, über die Grenzen von Fachgebieten hinaus Hand in Hand zu arbeiten, um eine solche Krise bestmöglich zu überwinden.

 

Wir haben Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen angefragt, uns von ihren Sorgen und Visionen zu berichten.

Die spannenden und vielseitigen Antworten werden wir hier auf unserer Homepage fortlaufend publizieren. Viel Spass beim Lesen und bleiben Sie gesund!

 

Die Pandemie forderte die Universitäre Medizin Zürich in Forschung, Lehre und Versorgung heraus – und was ist morgen?

Portrait Beck Schimmer

16.7.2020

Medizinerinnen und Mediziner sowie Forschende der Universitären Medizin behandeln COVID19-Erkrankten, forschen am Virus und müssen den richtigen Weg zwischen Digitalisierung und persönlichem Kontakt in der Versorgung, in der Forschung und in der Lehre finden.   Prof. Dr. med. Beatrice Beck Schimmer, Direktorin der Universitären Medizin, gibt einen Einblick in die Suche nach der richtigen Balance.

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Konsumieren wir von nun an nachhaltiger?

Portrait Schenk

4.9.2020

Wir reisen weniger und kaufen vermehrt lokal ein. Lieferketten sind zusammengebrochen und mussten neu organisiert werden. Was bedeutet das alles für unsere globalisierte Welt? Und werden die Veränderungen anhalten, wenn die Pandemie eines Tages vorüber ist? Christoph Schenk, CIO der Zürcher Kantonalbank, versucht einen Blick aus ökonomischer und gesellschaftlicher Sicht in die Zukunft zu werfen.

 

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Das Leben mit der Angst im Nacken

Portrait Weidt

10.7.2020

Hatten Sie aufgrund des Coronavirus in den letzten Monaten auch Angstgefühle? Das ist ganz normal. Wie muss es aber Menschen gehen, die schon vor der Pandemie unter Zwangsstörungen oder Ängsten litten? PD Dr. med. Steffi Weidt, Stv. Chefärztin und Zentrumsleiterin des Zentrums für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, erklärt, wie Betroffene die Pandemie erleben und warum wir sie unterstützen können, indem wir uns an die Regeln halten.

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Die erste Welle in der Notfallstation

Portrait Keller

18.6.2020

Dass wir glimpflich aus der ersten Pandemie-Welle herauskommen konnten, verdanken wir unter anderem dem Einsatz der Menschen an der Front in den Spitälern. Prof. Dagmar Keller Lang, Direktorin des Instituts für Notfallmedizin des Universitätsspitals Zürich, zeigt auf, welche immense Reorganisation nötig war und erklärt, warum sie sich auch besonders um nicht-Corona Patient*innen Sorgen machte.

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Was habe ich gelernt? - Drei Feststellungen zur Pandemie

Portrait Kohler

09.06.2020

 

Sind wir vor dem Virus alle gleich? Entsteht nun eine neue Welt? Weit gefehlt, meint Georg Kohler, Emeritus für Philosophie an der Universität Zürich. Aber die Krise wird bereits begonnene Prozesse beschleunigen, denkt er. In seinem Aufsatz zeigt er uns seine Sichtweise zu Ungleichheiten, Digitalisierung und Dezentralisierung während und nach der Pandemie.

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Neue Chancen in der medizinischen Versorgung dank der Corona-Krise

Portrait Lautenschlager

04.06.2020

 

Kennedy sagte einst, dass Krisen aus Gefahren und Gelegenheit bestehen.  Prof. Dr. med. Stephan Lautenschlager, Titularprofessor an der Universität Zürich und Chefarzt am Institut für Dermatologie und Venerologie des Stadtspitals Waid und Triemli, glaubte anfänglich nicht daran. Doch dann wurden wegen des Lockdowns neue Technologien, wie die Teledermatologie, die früher jahrelang juristisch blockiert waren, doch noch eingeführt. Mit Erfolg, wie es sich gezeigt hat.

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Werden ethische und wissenschaftliche Standards in Krisenzeiten über Bord geworfen?

Portrait Kleist

19.05.2020

 

Die Zeit drängt und das Virus wartet nicht. Ist es da nicht Zeit für Kompromisse? Dr. med. Peter Kleist erläutert, wie die Kantonale Ethikkommission mit der gegenwärtigen Situation umgeht, wenn sie Gesuche für Forschungsprojekte beurteilen muss. 

 

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Die Forschung der Universität Zürich im Zeichen des Coronavirus

Portrait Schaepman

14.05.2020

 

Die Forschung der Universität Zürich läuft derzeit auf Sparflamme. Teilweise mit beträchtlichen Folgen für die betroffenen Forschenden. Einige von ihnen engagieren sich aber stattdessen neu in der Coronaforschung. Prof. Michael Schaepman, Prorektor Forschung und Mitglied der Universitätsleitung gibt einen Einblick in die Forschung der Universität Zürich während dem Lockdown. 

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Der Corona Lockdown aus der Sicht eines Schlafforschers im (Un-)Ruhestand


Portrait Borbély

06.05.2020

 

Der Lockdown trifft Senioren wie ZIHP-Gründungsmitglied Prof. Alexander Borbély besonders hart, da sie angehalten werden, möglichst das Haus nicht zu verlassen. Wie beeinflusst dieser Ratschlag sein Aktivitätsniveau? Und wie kann man versuchen, einer allfälligen Verminderung der Aktivität entgegenzuwirken? Wir haben nachgefragt, wie die Situation bei ihm aussieht. 

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Blutspendedienste während der Coronapandemie - Von der Angst vor knappen Blutreserven zur Chance, bei der Forschung mit anpacken zu können

Portrait Frey

30.04.2020

 

Während dem Corona-Lockdown musste der Blutspendedienst einen 30%igen Rückgang der Blutspenden verzeichnen. Sehen wir deswegen nun einem Blutengpass entgegen? Und wie kann der Blutspendedienst beim Kampf gegen das Virus mithelfen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. med. Beat M. Frey, Direktor des Zürcher Blutspendedienstes des Schweizerischen Roten Kreuzes.

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Corona – für Journalismus ein Höhepunkt und der Untergang zugleich

Portrait Walitza

24.04.2020

 

Gerade während dieser Corona Pandemie haben Fake News und Halbwahrheiten Hochkonjunktur. Deswegen sind fundierte Informationen, die durch Journalisten mit wissenschaftlichem Hintergrund recherchiert wurden, gefragter denn je und bitter nötig. Doch dafür zahlen will niemand. Beat Glogger, Biologe und Wissenschaftsjournalist bringt uns näher, was es heisst, Wissenschaftsjournalismus zu betreiben und diesen auch langfristig zu finanzieren.

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Resilienz statt Angststörung - Wie wir Kinder unterstützen können, psychisch gestärkt aus der Coronakrise zu kommen

Portrait Walitza

21.04.2020

 

Prof. Susanne Walitza, ZIHP-Mitglied und Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich erklärt, dass die Gefahr real ist, dass Kinder und Jugendliche aufgrund der Coronakrise psychische Störungen entwickeln. Doch sie sagt auch, dass dies nicht sein muss und erklärt uns, wie wir den Kindern helfen können, damit sie gestärkt aus der Situation kommen können.

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«Zoos können dazu beitragen, dass sich eine solche Epidemie nicht mehr wiederholt»

Portrait Hatt

17.04.2020

 

Dr. med. vet. Jean-Michel Hatt, Klinikdirektor der Tierspitals und leitender Tierarzt im Zoo Zürich, spricht über den Pandemieplan des Zoos, über die Übertragung von Krankheitserregern von Mensch auf Tier und umgekehrt und über die wichtige Rolle des Zoos beim Verhindern einer erneuten Epidemie.

 

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COVID-19: Warum die Perspektive der Evolutionsmedizin wertvoll ist

Portrait Rühli

14.04.2020

Prof. Frank Rühli, ZIHP-Mitglied und Leiter des Instituts für evolutionäre Medizin der Universität Zürich, erklärt, warum unser Verhalten in Krisensituationen evolutionsmedizinisch erklärbar sind.

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Wie die Erfahrungen von anderen Menschen uns in Zeiten von Corona beeinflussen

Portrait Tobler

07.04.2020

ZIHP Mitglied, Neuroökonome und Sozialneurowissenschaftler Prof. Philippe Tobler erklärt, wie die Nachrichten über das Coronavirus uns beeinflussen und gibt Ratschläge, wie wir damit umgehen sollen.

 

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Editorial - Wie Corona unsere Gesellschaft verändern könnte

Portrait Gassmann

Lesen Sie einen einleitenden Kommentar des Vorsitzenden des ZIHP, Professor Max Gassmann.

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Organisiert von Max Gassmann, Sabina Huber-Reggi & Stefanie Keiser
Redaktion von Sabina Huber-Reggi, Stefanie Keiser & Alexander Fehr